Handball meets Music

Lange hatte ich mich auf diesen Tag gefreut und genauso lange wurde darüber diskutiert, wann wir uns alle treffen. Schnell stand fest, das Kat und ich schon Mittags an der Halle sein wollen. Denn nur ein mal wollten wir auch mal in der Ersten Reihe stehen. Gesagt, getan. Gegen Mittag trafen wir uns dann in Dortmund am HBF und machten uns dann auf dem Weg zum FZW wo das Konzert stattfinden sollte.    Es war gar nicht so einfach es zu finden, wenn man bedenkt, dass wir beide aus anderen Städten kamen. Aber zum Glück fand sich schnell ein Einheimischer und so wurden wir dann auch auf dem rechten Weg gebracht. Als wir am FZW ankamen, waren schon einige auf dem Ärzte-Fanclub da. Was mich tierisch freute. Denn man ging nicht nur so früh zur Halle um in die Erste Reihe zu kommen, nein, man freute sich auch darauf die Bekannten Gesichter wieder zu sehen. Es gab schließlich nicht immer die Gelegenheit sich zu sehen. Denn manch einer wohnte dann doch recht weit weg. Aber zum Glück gibt es ja das Internet. Jaja. Die weite Welt des Internets macht es möglich. Gott sei Dank. Wir vertrieben uns die Zeit mit reichlich Blödsinn machen und quatschen. Man was haben wir gelacht. Natürlich gab es auch etwas zu feiern, denn Kat feierte an diesem Tag auch noch ihren Geburtstag. Was gibt es besseres als mit dem Grafen seinen Geburtstag zu feiern? Genau. Nichts. Die Stunden vergingen recht schnell und ehe wir uns versahen, kam die Zeit des Einlasses. Natürlich mit viel Gedränge. Ich stand so „günstig“, dass ich an eine Säule gedrückt wurde, da die Türen des FZW auch noch nach außen sich öffneten. Super. Da stand ich nun und versuchte nach Luft zu jabsen. Aber auch das meisterte ich. Ein Freund schaffte es dann endlich in die Halle und sicherte uns drei Plätze in der Ersten Reihe. Genau das was wir auch wollten.  Die Zeit, bis das Konzert anfing, verging nicht so schnell. Wieso auch immer. Es zog sich wie Kaugummi hin. Wieder vertrieben wir uns die Zeit. Nur gut, dass man immer so viele aus dem Fanclub kennt.  Als das Licht in der Halle aus ging, begann der Jubel. Alle schrien sich die Seele aus dem Leib. Die Showtreppe war hell erleuchtet, doch war von dem Grafen noch nicht viel zu sehen. Die ersten Töne von 'Rockula' ertönten und der 'Humanboss'-Chor erklang.  Bela spannte uns auf die Folter und kam, trotz das wir den Chor sangen nicht sofort die Treppe herunter. Als es aber so weit war, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Egal an welcher Seite Bela sich gerade befand, jeder jubelte ihm zu. So auch ich und meine Freundin Kat. Unser Herz blieb stehen, so dachten wir, als Bela sich direkt vor uns kniete. Wahnsinn. Es war einfach unglaublich. Selbst heute, denke ich noch immer gerne daran zurück. Allein diesen Blick den der Graf drauf hatte und die Erste Reihe ansah, war der absolute Hammer.  Das Konzert nahm immer mehr seinen lauf. Bela spielte alles runter was er zu bieten hatte. 'Letzter Tag', 'Geburtstagsleid', 'Ninjababypowpow',  wobei bei diesem Lied die Halle echt gerockt hat. Keiner stand mehr still. Natürlich wurde auch 'Altes Arschloch Liebe', 1.2.3....', und 'Tag mit Schutzumschlag' gespielt.  Mein Lieblingslied des Abends war definitiv' Satan, Gott und das Glück'. Zwar ist es die B-Seite von 'Altes Arschloch Liebe', aber ich hatte es noch nie zuvor gehört. Noch heute läuft es bei mir auf dem Rechner rauf und runter.  Der Krönende Abschluss des Abends war 'OneNightStand' bei dem Bela in einem Disko-Kugel-Anzug die Treppe runter kam. Naja, ich muss ja echt gestehen, das Bela ja eigentlich in allem gut aussieht, aber an diesem Anzug kann ich mich nur schwer gewöhnen. Ich hoffe ja noch immer, dass sich das irgendwann nochmal ändert. Spätestens im Juni werde ich es mir nochmal ansehen. Und bin gespannt was da noch auf mich zu kommen wird. Im Jahr 2009 war das dann aber mein letztes Bela B-Konzert.  Und ich muss sagen, dass war das Erste mal, das ich Bela B Solo erlebt hab und ich stelle fest: Es war Klasse. Und wird auch bald wiederholt.